ÖPP: ein Modell, das Zeichen setzt

Öffentlich Private Partnerschaft – kurz: ÖPP– steht für ein Vertragsmodell zwischen der öffentlichen Hand und einem privatwirtschaftlichen Unternehmen. Ziel der Kooperation ist es, privates Kapital und Fachwissen zur Unterstützung öffentlicher Aufgaben zu mobilisieren. Zentrales Merkmal von ÖPP-Projekten ist die Aufteilung der Investitionen, Risiken und Verantwortlichkeiten zwischen den beteiligten Parteien. Nach dem heute gültigen Verständnis ist ÖPP eine meist "langfristig vertraglich geregelte Zusammenarbeit zwischen öffentlicher Hand und Privatwirtschaft, bei der die Partner die erforderlichen Ressourcen zum gegenseitigen Nutzen in einen gemeinsamen Organisationszusammenhang einstellen und vorhandene Projektrisiken entsprechend der Risikomanagementkompetenz der Projektpartner optimal verteilen"
(Def. In BMVBW Gutachten „PPP im öffentlichen Hochbau“, 2003 II, S. 1).

Öffentlich Private Partnerschaft ist eine Form des kooperativen Zusammenwirkens, die speziell im Bereich der IT- und TK-Technologie immer stärker in den Fokus der Entscheider rückt.